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Omar Kasmani

Omar Kasmani

Fellow
Berlin

Omar Kasmani ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Sonderforschungsbereich "Affective Societies" am Institut für Sozial- und Kulturanthropologie an der Freien Universität Berlin. In seiner Forschung fokussiert er auf die Räumlichkeiten von Begehren und bewegt sich auf den Feldern der Genderforschung, Queer Futurities und der Politik der religiösen muslimischen Lebenswelten. Er unternahm Feldforschungen in Sehwan (Pakistan) mit dem Schwerpunkt auf sozialer und spiritueller Geschlechterkonstruktion von Männern, Frauen und transgender Fakiren. In seiner gegenwärtigen Forschung untersucht er die affektiven Dynamiken von Zugehörigkeit und Gedenken innerhalb eines Berliner Sufi-Gebetskreises und die Politik von queerem Begehren im urbanen Pakistan. Er ist Mitherausgeber des Bandes Muslim Matter (2016), kuratierte die Fotoausstellung "Framing Muslims" (2014) an der Berlin Graduate School Muslim Cultures and Societies und arbeitete in Berlin mit künstlerischen Kollektiven wie "Vierte Welt" und dem Theater "Hebbel am Ufer" (HAU) zusammen.

 

Ausgewählte Literatur

  • Omar Kasmani, "Grounds of Becoming: Living among the Dead in Sehwan Sharif, Pakistan," Culture and Religion, 18:2 (2017): 72-89.
  • Omar Kasmani und Stefan Maneval, eds., Muslim Matter (Berlin: Revolver Publishing, 2016). 
  • Omar Kasmani, "Women [Un-] Like Women: The Question of Spiritual Authority among Female Fakirs of Sehwan Sharīf," in Shrines, Pilgrimages and Wanderers in Muslim South Asia, Michel Boivin und Remy Delage, eds. (Oxon: Routledge, 2015), 47-62.

 

Beitrag

Hörbare Geister: Die beharrlichen Shia-Klänge von Sehwan