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Uffa Jensen

Uffa Jensen

Fellow
Berlin

Uffa Jensen ist Wissenschaftler am Forschungsbereich "Geschichte der Gefühle" am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin. Er studierte Geschichte und Philosophie in Kiel, Jerusalem, Berlin und New York. In seiner Dissertation erforschte er die Geschichte bürgerlicher Juden und Protestanten in Deutschland während des 19. Jahrhunderts. Gegenwärtig befasst er sich mit der Geschichte des modernen Antisemitismus und mit der transnationalen Geschichte der Psychoanalyse in Berlin, London und Kalkutta im frühen 20. Jahrhundert. Beide Projekte verstehen sich als Emotionsgeschichte.

Ausgewählte Literatur

  • Uffa Jensen und Daniel Morat, eds., Rationalisierungen des Gefühls. Zum Verhältnis von Wissenschaft und Emotionen 1880-1930 (München: Wilhelm Fink Verlag, 2008).
  • Uffa Jensen, "Die Konstitution des Selbst durch Beratung und Therapeutisierung. Die Geschichte des Psychowissens im frühen 20. Jahrhundert," in Das beratene Selbst. Zur Genealogie der Therapeutisierung in den "langen" Siebzigern, Sabine Maasen et al., eds. (Bielefeld: transcript, 2011), 37-56.
  • Maik Tändler und Uffa Jensen, eds., Das Selbst zwischen Anpassung und Befreiung. Psychowissen und Politik im 20. Jahrhundert (Göttingen:Wallstein Verlag, 2012).
  • Uffa Jensen, "Neuere Forschungen zur Geschichte der Psychoanalyse," Archiv für Sozialgeschichte, 52 (2012): 765-800.

 

Beitrag

Können Eltern zu viel lieben? Adolf Matthias' Ratgeber "Wie erziehen wir unsern Sohn Benjamin" (1897)